Wir haben ein Problem – Teil III

Okay, los geht die Zeitreise. Wir betrachten unsere Situation aus dem Jahre 2050. Es geht hier also um zukünftige Geschichte. Wir nehmen an, dass ein Engel der Vernunft unseren Planeten im Jahre 2022 streifte, die aktuelle Weltagenda stoppte und kurz darauf eine nachhaltige und humane Populationstrategie zum Einsatz kam. Soweit die Einleitung.

2050:
Gesellschaftlich äußert sich das etwa so: Wir leben in einem offiziellen „drei Kind“-Modell. Es lautet im Grundsatz: Das erste Kind wird vom Staat finanziell gefördert, das zweite ist kostenneutral und das dritte kostet. Die Regularien variieren von Staat zu Staat. Wer ein oder zwei Kinder mehr haben möchte, kann durchaus in ein anderes Land ziehen oder muss die Mehrkosten sich einfach leisten können. Manche Länder haben Kindermangel, manche Kinderüberschuss. Eine globale Quotenregelung, die jeder Mensch in jedem Land kennt, wird von den Staaten „allein pekunär“ gesteuert.

Jedes Paar vollzieht seine Lebensplanung über die Fragen Familie und Karriere – auch heute. Ein hohes Einkommen ermöglicht mehr – auch in der Familienplanung. Jetzt gibt es Situationen, dass man keine Kinder bekommen kann – das ist schlimm. Aber wer würde in Depressionen verfallen, weil es mit dem vierten Kind nicht geklappt hat? Der Staat argumentiert, dass es auch zum Kindeswohl sei, dass sich die Eltern auch nur für so viele Kinder sorgen, wie sie auch seitens der Verantwortlichkeiten tragen können. Jedes Paar soll Kinder haben. Viele Paare wollen aufgrund von Karriereentscheidungen aber gar keine. Gut für kinderfreundliche Paare usw.

Diese Umschreibung soll als Einstieg ausreichen. Nun, jetzt kommt natürlich der Einwurf, dass in China bereits einmal eine Nachwuchsquote eingeführt wurde und diese gesellschaftlich verheerend war. Aber natürlich. Wenn beide Geschlechter nicht gleichberechtigt sind und nur das männliche Geschlecht Stammhalter ist, scheint mir das Quotenkonzept auch nicht allzu sinnvoll zu sein.

Bitte selbst darüber nachdenken!

Aber wenn man in knapp zwei Jahren weltweit die Staaten in „gesundheitsbewusste“ Polizeistaaten verwandeln kann und zweidrittel der Gesellschaft das auch noch glauben, dann kann man einer Gesellschaft über zwei bis drei Generationen hinweg auch klarmachen, dass die Geschlechter gleichgestellt sind. Ganz sicher. Die „C“-Situation macht mich dahingehend recht optimistisch. Wenn ein Großteil, den aktuellen Narrativen unabhängig aller Widersprüche glauben schenkt, dann können auch beide Geschlechter Stammhalter werden. Wie wichtig es noch werden könnte, dass die Diskriminierung der Frau endlich ihr Ende findet? Wer hätte das gedacht?

Zivilisatorisch kann es kaum eine wichtigere Aufgabe geben. Sind in einem Kulturkreis die Geschlechter gleichgestellt, dann kann die Quotenregelung eingeführt werden. Warum sollten dann noch Tränen fließen? Warum sollte ein jemand diskrimiert oder zu etwas gezwungen werden? Wer verliert hier in diesem Gedankenmodell? Ich glaube, die Frauen gewinnen und zwar endlich ihre Gleichstellung. Wenn dies gelingt, gewinnen wir alle!

Die Gleichstellung der Geschlechter ist demnach für unsere Spezies der nächste Meilenstein. Muss das in einer Zeit groß erklärt werden, in der wir uns gerade sprachlich kaputt“gendern“? – Scherz.

Gibt es noch weitere Gegenanzeigen aus der Geschichte? In den meinen bisherigen Diskussionen kam eigentlich immer nur China zur Sprache. Andere Argumente würden mir sehr helfen, kann sie aber nicht alle aus den Fingern ziehen. Gegenfrage: Was spricht dafür?

Wir sind über Jahrtausende zum „homo oeconomicus“ erzogen worden. Von der Wiege bis zur Bahre dürfen wir für alles zahlen. Aktuell sogar für fragwürdige Impfungen. Sollte die aktuelle Agenda tatsächlich der Selbstregulierung dienen, dann halte ich diese Agenda für schlecht und meinen Vorschlag für bei Weitem zielführender und humaner, denn:

1) niemand müsste zu etwas gezwungen werden, als es der Kontrakt: wer kauft, zahlt – fordert. Dieses Prinzip gilt ohnehin für unseren heutigen Alltag. Der Rest basiert auf Freiwilligkeit, Selbstbestimmung und Selbstverantwortung.
2) niemand müsste an den Genen herumspielen und auf unsere Fruchtbarkeit zugreifen, von der allg. Gesundheit ganz zu schweigen.
3) niemand müsste einen Polizeistaat errichten.
4) niemand müsste den Staat oder eine Impfpflicht fürchten.
5) Selbstregulation der Population käme ohne Gewalt aus. Völlig neu in unserer bisherigen Geschichte. Das chinesische Modell ohne Geschlechterdiskriminierung. Wirklich so falsch?

Bitte selbst darüber nachdenken!
Ich brauche hier tatsächlich Gegenargumente.
Eine Diskussion wird vonnöten sein,
dann arbeiten wir bereits an einer Lösung.

Gehen wir aber noch ein wenig in die Tiefe. Wir haben bereits im ersten Artikel festgestellt, dass eine barrierefreie Fortpflanzung unserer Spezies früher oder später ins Auge gehen muss. Warum wird überhaupt gewartet, bis unsere Population erst durch einen Crash, dann durch inhumanste Formen der Enteignung (meist mit Todesfolge) oft gepaart mit (Bürger-)Kriegen (Flucht) hinreichend reduziert wurde (siehe Weltkriege).

Schwirrt nicht irgendwo die 500 Millionen Marke durch den öffentlichen Diskurs. Autsch! Viel optimistischer ist die Deagle-Liste auch nicht. Hier wird viel Leid rumkommen – unvermeidbar? Wenn nein, dann sollte das vermeidbare Leid der Grund sein, dass alle nach Lösungen suchen, entweder Leid oder Lösungen. Ganz einfach. Wenn wir dieses aktuelle Programm stoppen wollen, sollten wir eine Lösung parat haben. Wäre doch sinnvoll, oder?

Wenn es keine Vorstellung eines „Danach“ gibt,
dann machen Revolutionen keinen Sinn!

Angenommen wir kämen mit knapp acht Milliarden Menschen an unsere Grenzen der Ressourcen, dann wäre eine stufenweise Regulation über das „drei-Kind“-Modell genauso möglich, bis wir eine klare Erhaltsquote einführen. Also würde bspw. eine Geburtenrate von 1,7 weltweit unsere Population reduzieren und Familien mit 4-5 Kindern durchaus plausibel, wenn Paare auch reine Karrierewünsche hegen. Wo liegen wir zurzeit in Deutschland? Bei 1,4? Da ist ja sogar Luft nach oben. Fühlt sich hier jemand in Bezug Familienplanung diskriminiert. Nein, in Industriestaaten liegen die Quoten nun einmal unter 2.

Sind die Geschlechter in Deutschland gleichgestellt? Wenn ja, dann macht diese Modell ab morgen Sinn und die unseelige Agenda der WHO kann beendet werden. Andere Länder brauchen etwas mehr Zeit oder sind, aus der Sicht der Gleichstellung, ebenfalls bereit, eine Quote einzuführen. Okay und nur zu. Aber wenn in diesen Ländern der WHO-Quatsch eingeführt wird, dann sähe ich es unbedingt lieber, das Gleichstellungsproblem schnell zu lösen, um daraufhin die Quotenregelungen einzuführen. Solange müssen wir sparsam sein. Vielleicht streben wir noch auf die neun Milliarden zu, bevor dieses Verfahren seine Wirkung zeigt. Aber stellt Euch vor, am Ende des 21. Jahrhunderts wären es human regelbare sieben Milliarden und im Laufe des 22. Jahrhunderts würde sich die Weltpopulation auf 5 oder 4 Milliarden einpendeln, ohne Gewalt, ohne Inflation, ohne Krieg, ohne Diskriminierung und ohne Impfpflicht. All das bräuchten wir auch nicht mehr, wenn wir uns organisatorisch weiterentwickeln würden. Wir wären dann immens nachhaltig.

Über einen weiteren Punkt möchte ich noch sprechen. Wenn wir eine humane und stabile Populationsregelung erfolgreich entwickelt haben, können auch alle anderen Systeme stabil eingerichtet werden. Der Kapitalismus kann enden, denn Stabilität steht dann über grenzenloses Wachstum, was auf einem endlichen Planeten ohnehin nicht wirklich weitsichtig ist. Diese Weitsicht habe ich mir von den Eliten gewünscht. Doch die aktuelle Agenda legt die Anwendung traditioneller Verfahren mit lediglich modernen Mitteln nahe. Enttäuschend.

Dementgegen: Individualität wird als Motiv zurückkehren, weil der Mensch dann nicht mehr zuviel sein kann. Die gegenseitige Bedrohung wird abnehmen. Entspannung auf allen Ebenen. Kein „Run“ auf die materialen Ressourcen. Ein organisatorischer Vorsprung sichert das Überleben unserer Spezies. Nicht der Kampf um Ressourcen. Wenn wir das lernen, hat unsere Spezies gute Karten. Der klassische Liberalismus wird den Neoliberalismus fortjagen. Das Individuum wird völlig unromantisch ins Zentrum rücken, weil es alle Potenzialität der Spezies enthält. Diese entfalten zu lassen, wird eine „Neue Normalität“ sein, die wir uns eigentlich alle wünschen und auch vor „C“ wir uns immer gewünscht haben und nicht irgendwelche Philantropen und Eliten.

Einseitige Gewalt wird kontraproduktiv. Die angestammten Privilegien, die achso schadhaft und auf Kosten aller, innerfamiliär weitergegeben wurden, werden überflüssig. Wozu Macht, wenn Stabilität durch Selbstregulierung möglich wird. Äußere Einflussnahme aufgrund sich verallgemeinernder einseitiger Interessen sind kontraproduktiv und destabilisierend — wie aktuell schön zu sehen ist. Dieses Chaos dient nur ganz wenigen Menschen auf diesen ansonsten wunderschönen Planeten.

Klingt schön, aber utopisch.
Hey, McFly! Jemand zu Hause?

Diese aktuellen Übergriffe aller Institutionen zentral gesteuert und gegen die Weltbevölkerung gerichtet, erscheinen noch so manchen eher dystopisch – aber es ist die Realität. Und sie ist fürchtenswert und womöglich organisatorisch der größte Fehler der Menschheit. Dagegen finde ich mein „Mini“-Konzept super praktikabel und immens erstrebenswert. Wäre nur schön, wenn andere sich darüber auch mal Gedanken machen würden. So neu ist das Problem der Selbstregulation auch nicht.

Dann hätten wir nämlich etwas, was wir konkret gemeinsam erreichen wollen. Die alleinige Verhinderung von etwas löst kein Problem, erzeugt nur Gewalt und liefert ja noch nicht einmal gemeinsames Ziel. Auf dieser Basis ist jede Revolution zum Scheitern verurteilt, denn kein Schritt der Entwicklung wurde getätigt. Diese brauchen wir aber, sonst wird es wieder einmal düster. Wie oft noch?

Euer Paul

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