Wir haben ein Problem – Teil II

Mit dem ersten Teil haben wir bisher einen Minimal-Umriss der Ausgangsbedingungen erhalten, der die Frage nach der Populationsregulation notwendig erscheinen lässt.

Akzeptieren wir ersteinmal, dass wir uns regulieren müssen, dann folgt natürlich die Frage nach dem wie. Oh, und hier überschneiden sich die fantastischsten Narrative. Gute Mächte widersetzen sich erfolgreich gegen böse Mächte, das Individuum gegen das Umfeld, David gegen Goliath, ein Erlöser wird kommen… usw. usf. Sowas wird gern gesehen, weil die Realität sich selten nach diesen Gesetzmäßigkeiten richtet und wir psychologisch dazu neigen, diesen Ausgleich selbst zu erhoffen, zu erwünschen gar oder Erzählungen zu glauben, die diese Aspekte mit aufweisen. Wie schön ein „Happy End“ doch ist…

Sicherlich ist Hollywood ein Kompetenzzentrum im Hinblick auf Vermittlung derartiger Erzählungen und manchmal erscheinen schlüssige Einschübe anthropologischer Art, aber man sollte stets bedenken, dass ein geleiteter öffentlicher Diskurs kaum wahrheitsfähig sein kann (dazu mehr in einem anderen Beitrag).

Kommen wir zurück zu der Frage: Wie wir uns selbst regulieren?

Ich stelle dazu eine Gegenfrage. Welche Einsicht ist wichtiger?

1) Dass wir dies tun müssen. Oder:

2) Wie wir es tun?

Zum ersten Punkt sind wir mental (hoffentlich) schon gelangt und auch bei Euch hinreichend angekommen. Das kann man sehr gut daran erkennen, welche Rolle nun der zweite Punkt für Euch spielt. Fraglos ist sie ungemein wichtig, weil wir selbst ja nicht reduziert werden wollen. Aber umgehen wir diesen Gedanken doch einfach mal, weil dieser aus dem Stammhirn heraus uns in Angst versetzt. In diesem Zustand kann ich nicht über abstrakte Dinge schreiben und Ihr weder lesen noch Euch „antriggern“ lassen.

Also eigentlich müsste ein dritter Punkt eine Rolle spielen, nach dem wir wissen, dass wir uns regulieren müssen, müsste sich die Frage ergeben, welche Verfahren und Methoden sind am effizientesten im Sinne unserer Spezies. Krude Maßnahmen, die in der Historie angewendet wurden, haben einen Großteil der Gesellschaft bis in das Mark traumatisiert, Tabus überall und Ketzer wurden, als Zweifler, seit jeher verfolgt. Das verhindern berechtigter Frage eben. Dagegen haben wir eine Vielzahl an Institutionen entwickelt, die auch heute in ihrer angepassten Form nun aktiv sind: Politik, Justiz, Medien, Wirtschaft, Militär, Wissenschaft, Kirche, usw.

Die Traumatisierung erlangen ihre hohe Intensität durch einen Zusammenbruch der Gesellschaft, deren (finanz)wirtschaftlichen Zusammenbrüche stark in das Selbstbewusstsein einer Gesellschaft eingreift. Mit Angst als Träger gelingt dies wiederrum am besten. Und dennoch stellt sich bereits jetzt, wie wir die Menschen anerzogenen Massenhysterie und damit zusammenhängende Traumata wieder aus der Gesellschaft bekommen. Gute Frage. Stellen wir ersteinmal fest, dass die bisherigen Methoden der Selbstregulation monströs waren und die aktuelle Pandemie nicht unter diesem schrecklichen Niveau bleiben wird.

Langfristige nicht absehbare Ohnmacht gegenüber einer anderen Instanz ist wohl das Schlimmste, was sozialpsychologisch passieren kann. Wir werden im wahrsten Sinne verrückt und haben keine Skrupel aus extremer Angst, Fruststau und Polarisierung, jenseits jeder Evidenz, andere Menschen (die Sündenböcke) zu diskriminieren oder gar auf jede Art und Weise zu verfolgen. Bis der Staat das Heft in die Hand nimmt, weil der Nachbar uns angezeigt hat. Es wird kein Mitleid. „Richtig so. Geschieht ihm recht.“, wird dann gedacht oder gesagt. Das alles gab es schon. Ist nicht neu. Diese Agenda ist zwar schrecklich, aber wirklich nicht neu. Man könnte auch sagen, dieser Wahnsinn hat nicht nur Methode, sondern auch Geschichte.

Aber was hilft es. Wir kennen aus unseren Erfahrungen derartige Situationen nicht, also werden wir diese zum ersten Mal machen und uns genauso verhalten, wie überwiegend die Gruppen vor uns. Menschen, die Muster erkennen oder eine halbwegs entwickelte Haltung haben, erkennen die Wiedersprüche des offiziellen Narrativs und bäumen sich auf. Die anderen eben nicht.

Angesichts alternativer Erzählungen zu pandemischen Vorläufern Spanische Grippe, Schweinepest, Vogelgrippe etc. im Zusammenhang mit der hier angesprochen Notwendigkeit zur Regulation (Punkt 1), gehe ich davon aus, dass die Impfung der sachliche Grund der kommenden Pandemien ist. Eine Biowaffe gegen die Zivilbevölkerung als prophylaktisches Mittel (Impfung) angepriesen, schlussendlich vom Militär verteilt – wie treffend. Seit Impfbeginn sind wir bei einer Übersterblichkeit von 10% und je mehr Menschen hier mitmachen, desto höher wird diese Statistik ausfallen. Um höchstmögliche Wirkung zu erzielen macht nur eine 100% Impfquote Sinn. Eine Kontrollgruppe wäre jetzt echt unpraktisch. Der Altersdurchschnitt und die Lebenserwartung werden sinken. Von einer befreundeten Ärztin habe ich vernommen, dass die Dosis altersabhängig sein wird und die Dosen für die Gruppe über 60 auf eine viermal stärkere Wirkung ausgelegt sind. Na, mal sehen, wer dann noch 80 wird in den nächsten zehn Jahren…

Eine wesentliche und häufigste negative Nebenwirkung ist offiziell übrigens Unfruchtbarkeit.

VERSCHWÖRUNG!!!!

Wirklich?

Nein. Notwendige Organisation.

Aber eine schlechte…

Wer die Notwendigkeit der Selbstregulation akzeptiert hat, kann auf alle mythischen Narrative verzichten. Ja, ich weiß, viele von ihnen haben ein klar trennbares Gut-Böse-Schema, sind zum Schein lösungsorientiert und haben ein achso schönes „Happy End“, was durchaus nicht alle miterleben werden. Gern wird auch ein Retter an den Horizont prophezeit, auf den dann echt gewartet wird, was bisher praktisch und durchgängig dazu führte, dass niemand sich selbst bewegte. Skurril. Aber so ist der Mensch halt. Vielleicht mussten sich die Eliten deswegen, noch keine organisatorisch anspruchsvolleren Herausforderungen stellen, weil über die Gutgläubigkeit der Menschen in Verbindung mit Angst, eigentlich einfach alles geht — auch die Vernichtung eines Teils der Zivilbevölkerung. Aber muss das sein?

Würden wir alle ein wenig mehr organisatorisch denken, dann ließe sich das Problem auch ohne Angst, Zwang, genetischen Eingriffen und einer Herbeiführung einer erhöhten Mortalität durch Pandemien (oder anderen Gewaltszenarien, z.B. Blackouts, Enteignung, Verarmung, Krieg etc.) lösen. Spiritualität braucht es dazu auch nicht. Einfach nur ein wenig organisatorisches Verständnis und dieses beginnt mit der Einsicht, dass wir uns regulieren müssen, wenn wir als Spezies nicht draufgehen wollen…

Ich denke, dass kann jeder begreifen. Was schon bei Weitem problematischer sein wird, lässt sich in einen knappen Satz formulieren:

Wir sind die Opfer.
Wir sind deswegen nicht automatisch die Guten.

Ei, ei, … was soll denn jetzt diese Aussage? Ganz einfach: Wenn wir die Guten wären, dann würden wir anstelle der aktuellen Eliten die Dinge effizienter angehen. Zwar sind wir nicht die Eliten, aber die Guten unter uns stellen die Frage, was eigentlich das Problem ist, das die Eliten mit diesem Schlamassel eigentlich lösen wollen. Und wir fangen an, uns selbst darüber Gedanken zu machen. Natürlich sind wir instinktiv (a) zunächst auf Selbstschutz aus. Dies macht ja auch die Gesellschaft: Die einen schützen sich gegen einen Virus, die anderen gegenüber der Regierung. Auf Verstandesebene (b) versuchen wir aus der Not eine Tugend zu machen und einen Vorteil zu erzielen. Naja, die Endzeit ist eben nicht soooo schlimm, wenn man selbst davon nicht betroffen ist und der Kelch an einem vorbeigeht. Ein guter Grund. Die organisatorische Mittelschicht (u.a. Politik, Medien, Wissenschaft, etc.) konnte so erfolgreich gelockt oder gezwungen werden. Diese Situation der Erpressung gilt auch für einen großen Teil der Gesellschaft. Aber wem kann man einen Vorwurf machen, wenn jemand mit seinem Einkommen Kinder versorgen muss. Dies ist wieder ein Übergang zu den Instinkten (a). Eine Vernunftfrage zu stellen (c), ist in einer solchen Konstellation eher selten, hochgradig individuell und gut abzuwürgen. Zu abstrakt für die Masse und in einer Angststarre fordern unreflektierte Menschen Lösungen von außen, nicht Anregungen zum Selberfinden, was überaus bedauerlich ist. Dies muss aber auch nicht ewig in Stein gemeißelt sein.

Vielleicht können die Eliten aus irgendwelchen Bedingungen heraus dieses Problem überhaupt nicht selbst lösen. Schon einmal darüber nachgedacht? Schließlich sind die Eliten auch nur Menschen und sie fürchten um ihr Gut nicht weniger als wir um unseres. Ihre Reichweite ist nur größer, was blöderweise auch zu mehr Verantwortungslast führt, die man nicht unendlich stapeln kann — im Gegensatz zu digitalen Geld. Es wäre schön, wenn diese Einsicht den einen oder anderen Philantropen zur eigenen Besserung erreichen würde, habe aber dahingehend keine große Hoffnungen. Wir, als Masse, sind einfach noch zu doof. Wir werden so gehalten. Warum umdenken? Beim Potenzial eines kritischen Teils der Gesellschaft bin ich schon eher optimistisch. Leider greift hier das demokratische Moment der (zwar manipulierten, aber dennoch) diktatorischen Mehrheit. Tja, Pech gehabt. Vielleicht machen wir u.a. auch mal Gedanken, welche Funktion eine instrumentalisierte Demokratie hat. Oder allgemeiner: Jedes instrumentalierte Ideal ist schlichtweg selbst ein Instrument — meist um das Gegenteil zu erreichen.

Aber bevor wir Mechanismen wie „Demokratie“ anthropologisch näher betrachten wollen, lösen wir noch schnell das Problem der Selbstregulation — wäre doch nicht schlecht, oder? Dann mit dem nächsten Artikel in eine nicht allzu ferne Zukunft: Wir haben ein Problem – Teil III.

Euer Paul

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