Ich fürchte mich vor der Impfpflicht…

Was ich nicht bestimmen kann, ist de facto eine Bedrohung. Freiwilligkeit und Selbstverantwortung sind Aspekte der Selbstbestimmung, welche die Freiheit garantieren sollen, eigenständig Bedrohungen abwenden zu können. Diese Eigenständigkeit wird uns auf keinem sensibleren Feld genommen, als der eigenen Gesundheit. Dieser Umstand ist selbst eine Bedrohung, nach der sich mein Unbehagen richtet. In dessen Zentrum steht kein Virus als Täter, sondern mittlerweile meine Menschenwürde als Opfer.

Ich fürchte die Instanzen, die seit knapp zwei Jahren unser aller „Wohl“ bestimmen, obwohl bei so manchen Mitmenschen währenddessen finanziell, sozial und psychologisch Gefühle der Bedrohung nicht nur aufkamen, sondern tatsächlich Insolvenzen, gesellschaftliche Isolation (einschließlich Diffamierung) und Angstzustände und Depressionen mittlerweile an der Tagesordnung sind. Mit dem Begriff „Spaltung“ allein ist das Spektrum der Schäden ganz sicher nicht hinreichend erfasst…

Für alle, die die gesellschaftlichen Veränderungen nicht lediglich mit einem Hinweis auf einen Virus und einer lockeren Handbewegung wegwischen, gehen zurzeit katastrophale gesellschaftliche Umwälzungen vor sich, die sich seit März 2020 durch eine widersprüchliche Argumentation von Anbeginn ankündigte und lückenlos fortgesetzt wird, bar jeder Evidenz.

Das ist eine Bedrohung für uns alle.

Seit März 2020 gehe ich davon aus, dass es keinen fürchtenswerten Virus „C“ gibt. Die Erklärungen dahingehend waren und sind schlüssig. Wesentlich dabei ist allerdings der Umstand, dass ich mir selbst ein breites Spektrum an Expertenmeinungen und deren Argumentationen verschaffte und den für mich plausibelsten Positionen den Vorzug gab. Es liegt in meiner Selbstverantwortung, dies zu tun. Schon aus dem eigenen Gefühl der Bedrohung heraus, wird Informationsbeschaffung eine Holschuld. Das muss einem dann keiner mehr sagen, man kommt selbst darauf!

Viele Mitmenschen in meinem Umfeld denken darüber anders. Sie glauben, dass sie ihre Pflichten, weil sie sich haben „offiziell“ informieren lassen und fraglos folgen, von ihnen erfüllt wurden. Sie sind, um kurz mal sprachlich präziser zu sein, in Formation gebracht worden.

Allein die damalige Situation (Mai 2020), zur Erinnerung, in der unsere Kanzlerin meinte, alles ende mit einer Impfung, führte mir vor Augen, dass eine Lösung im Raum stand, noch bevor das Problem hinreichend bekannt war. Hier gingen bei mir die „Warnlampen“ an und so schaute ich ohne Unterlass auf die Finger unserer Regierung, auf die WHO und auf eine Handvoll anderer Länder, zu denen ich auf unterschiedlichsten Wegen Zugang habe und meine Befürchtungen wurden, die ich zu Beginn hatte, allesamt bestätigt.

Der einzige Grund für eine Impfpflicht hätte die Verhinderung einer viralen Verbreitung sein können. Genau das leisten die bisherigen Impfstoffe aber nicht. Trotzdem kommt die Impfpflicht.

Bisher sind etwa 6% der neuen Nebenwirkungen bekannt gemacht worden und es hat sich herausgestellt, dass diese Impfstoffe gefährlicher sind als alle ihre Vorgänger zusammengenommen. Um einen Chefarzt sinngemäß zu zitieren: „Jeden Tierversuch hätte man längst abgebrochen.“ Trotzdem kommt die Impfpflicht.

Diese Impfungen werden zu einem Widerholungsritual, weil die verabreichten Inhalte bestenfalls kurzfristig, wenn überhaupt, wirken. Trotzdem kommt die Impfpflicht.

Alle möglichen Wirkungen sind unerprobt und unerforscht. Selbst die positiven Wirkungen sind bis dato noch nicht hinreichend wissenschaftlich belegt. Trotzdem kommt die Impfpflicht.

Alle anderen Heilverfahren werden nicht einmal in Erwägung gezogen, was unser Grundgesetz fordert, alle anderen Optionen auszuschöpfen, bevor man das Grundgesetz verändert bzw. eingeschränkt wird. Trotzdem kommt die Impfpflicht.

Es gab bisher noch nicht einmal eine offene wissenschaftliche Diskussion über diesen Virus und die Maßnahmen. Trotzdem kommt die Impfpflicht. 

Der Argumente gibt es noch eine ganze Reihe, doch diese reichen doch aus, oder?

(Dem Verfassungsgericht scheinbar nicht. Was sagt uns das?)

Eine Lösung, die im Vorfeld feststand und währenddessen sich als ungeeignet und gefährlich herausstellte, führt (im wahrsten Sinne des Worte ohne Rücksicht auf Verluste) zu einer Pflicht. Reicht das nicht für ein Gefühl der Betroffenheit oder der Bedrohung? Mir reicht es.

Stell Dir vor, es ist Impfpflicht und keiner geht hin.

Dann kommt die Impfung zu Dir!

Ich habe Angst vor unserer Regierung.

Kann man ausschließen, dass die nächsten Pandemien wirklich kommen und vermehrt schwere Verläufe und Todesfolgen nach sich ziehen, weil die Impfungen ihren notwendigen Beitrag dazu geleistet haben? Nein, das kann man, nach aktuellen Wissensstand, nicht! Das sollte man aber. Sonst kann man zwischen einer viralen und politischen Bedrohung nicht mehr unterscheiden…

Fest steht: Alle werden dieser politischen Bedrohung ausgesetzt, obwohl der Virus nur einen Bruchteil der Bevölkerung erreicht. Davon wieder nur ein Bruchteil erkranken lässt. Davon wieder nur ein Bruchteil nennenswerte Symptome hat. Davon nur ein Bruchteil schwere Verläufe hat. Davon nur ein Bruchteil mit dauerhaften Schäden oder Tod konfrontiert wird.

Die Folgen der Impfpflicht hingegen betreffen uns alle.

Der einzige bisher gesicherte Nachweis liegt in den (gerademal kurzfristigen) Nebenwirkungen der Impfungen, und die sind bereits jetzt nachweislich gefährlicher als der Virus selbst. Wenn aber schon die Kurzfristigkeit uns die Konsequenzen unseres Handelns vor Augen führt, was wird dann mittel- und langfristig zu erwarten sein?

Trotzdem kommt die Impfpflicht.

Ich fühle mich bedroht. Ihr nicht?

Euer Paul

p.s. Zwei hübsche Aufmacher bei der TAZ:

I) Aufmacher: Impflicht zur Beruhigung

Die Ungeimpften sind keine homogene Gruppe, viele sind durchaus zur Impfung bereit. Eine Pflicht zum Piks könnte ihr Dilemma beenden.

Kommentar von mir:

Ja, ja. Die Impfung macht uns alle gleich. Das eigentliche Dilemma sehe ich in der Unerprobtheit des Impfstoffes mit einer gleichzeitigen Verpflichtung zur Verabreichung. Für dieses rein künstlich erzeugte Problem bedarf es nicht einer einzigen Verschwörungstheorie…

 

II) Aufmacher: Ihr Kinderlein, rettet uns!

Jetzt sollen 5- bis 11-jährige geimpft werden. Die Politik nimmt die Kinder in die Verantwortung, der sich Erwachsene nicht stellen.

Kommentar von mir:

Wann stellen wir uns eigentlich der Verantwortung die Politik zum Wohle unserer Kinder in die Pflicht zu nehmen?

 

 

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