Gedanken zur Impfpflicht

Wir sollen uns alle impfen lassen.

Ich glaube, diese Aussage ist mittlerweile bei jedem Mitbürger angekommen. Aber wie steht es um den Inhalt und die Art dieser Forderung? Impfen um jeden Preis? Ohne eine Erprobung der Impfstoffe? Dann noch alle sechs Monate – ist das nicht ein Risiko? Laufzeit?

Diese Fragen sind ja nicht allzu schwer zu verstehen und ein nicht gerade kleiner Teil der Bevölkerung hat auf diese Fragen bis heute noch keine halbwegs plausiblen Antworten erhalten. Verwirrung macht sich breit. Ein anderer Teil der Bevölkerung (wohl der überwiegende) verknüpft schlichtweg die aufgekommene Ungewissheit mit Glauben.

Ich persönlich möchte um das Risiko wissen und nicht glauben müssen. Dafür ist ja Wissenschaft eigentlich da. Aber dazu helfen durchaus auch eigene Gedanken und die Fähigkeit bzw. Fertigkeit, Widersprüche aufzudecken. Nicht um letztendlich zu wissen, was der Fall ist, sondern nur dahingehend Einsicht zu gewinnen, was nicht sein kann. Dazu ist auch eine Schwarmintelligenz fähig.

Was logisch widersprüchlich ist, kann nicht real sein!

Da ist die Natur sehr streng. Unsere Sprache übrigens auch. Warum ein Großteil von uns nicht?

Dazu zwei aktuelle Aussagen:

1) Sinngemäß: Der Impfstoff verhindert nicht die Verbreitung des Virus.

(Offizielles Statement von WHO, RKI und unserer Bundesregierung – hier gibt es keine Diskussion. Dieser Punkt scheint allgemein akzeptiert zu sein.)

2) Sinngemäß: Der Impfstoff „soll“ schwere Verläufe von COVID-19 verhindern.

(Dazu gibt es keine offiziellen ausagekräftigen und auf Evidenz basierenden Studien. Weltweit nicht! Wie auch?)

Diese beiden Aussagen sollen reichen, um nun einen Reflexionsprozess einzuleiten, den eigentlich jeder mündige Staatsbürger innerhalb eines demokratischen Rechtsstaateses für sich auch durchführen können sollte. Dann wäre die Lage zunächst „vor Ort“ bei Weitem klarer und die Diskussion ungesteuerter und offener.

Wenn die Gegenseite schlecht argumentiert, sollten das alle mitbekommen. Seht Ihr das anders?

Das dies so ist, stellt wiederum einen Hinweis dar, den ich an einer anderen Stelle vertiefen werde.

Beginnen wir.

Wenn nach 1. der Impfstoff keine Verbreitung verhindert, dann kann ich nicht für die Gesundheit eines anderen Mitbürgers in die Pflicht genommen werden. Dieser steckt sich ja gerade bei mir an, ob ich nun geimpft oder ungeimpft bin. Sehr seltsam, dass ansteckende Geimpfte durch die Straßen laufen dürfen; Ungeimpfte und nachweisbar Gesunde hingegen nicht. Dem Virus ist es Wurst, wer ansteckt. Die Träger müssen nur Symptome haben…

Damit ist jede Form von Impfpflicht, formell oder informell eingeführt, argumentativ nicht haltbar, weil niemand dadurch im Hinblick der Verbreitung tatsächlich geschützt wird.

Bedenkt man vor diesem Hintergrund, dass Berufsgruppen im Pflegebereich sich pflichtimpfen lassen sollen, dann müsste eigentlich der Hinweis ausreichen, dass vor diesen offiziellen Aussagen, kein Patient etwas davon haben kann, wenn das Personal geimpft ist.

Wozu und für wen genau sollen die Pflegeberufe sich aber dann impfen lassen? Hier (ver)fehlt von offizieller Seite das einzige mögliche und triftige Argument, der Schutz anderer, nachweislich.

(Zur Erinnerung: Das Ausgangsargument unter 1. ist allgemein offiziell be- und anerkannt und wird von offizieller Stelle selbst geäußert. Die Konsequenz leider ist ein vollständiges Politikum. Hier spielen also Interessen eine Rolle, die eine Argumentation verhindern, die jeder Bürger verstehen kann oder können sollte, weil es ihn schlichtweg etwas angeht.)

Noch einmal zum Mitschreiben: Eine Impfpflicht, so undemokratisch und so wenig rechtsstaatlich diese Maßnahme von Haus aus ist, kann nur eine medizinische Begründung in ihrem nachgewiesenen Schutz gegenüber anderen Mitmenschen, also in der Senkung der Ansteckungsgefahr, finden. Dies leisten alle „C“-Impfstoffe nicht! Somit impft sich niemand für jemand anderen. Impfen ist demnach eben nicht solidarisch oder gemäß der Nächstenliebe, wie gern behauptet wird. Niemandem aus der Risikogruppe wird geholfen, wenn sich alle impfen lassen. Jedes Kind, wenn es Symptome zeigt, bleibt trotz Impfung Überträger von Grippeviren, einschließlich „C“.

Kommen wir zu 2.: Wenn wir uns impfen lassen wollen, weil wir uns vor einem schweren Verlauf fürchten, dann stellt dies eine rein persönliche Entscheidung dar. Für diejenigen Mitbürger, die sich mit einer Impfung sicherer fühlen, sollte es ein Angebot geben – wie für jede andere Krankheit auch. Auch hier sollte auf gar keinen Fall der Anspruch gesenkt werden, sichere Produkte zu verabreichen.

Aber genau hier zeigen uns die aktuellen „Eilverfahren“ an, dass es überhaupt keine Gewissheit gibt bzw. geben kann, inwieweit diese Stoffe überhaupt sicher sind. Gerade dann, wenn ein Großteil der Bevölkerung (wenn nicht gar die Gesamtheit) sich einer oder (kaum zu glauben) mehreren unerprobten Behandlungen aussetzen soll. Das ist unverantwortlich!!! Neunmalklug dahergesagt, aber darum geht es letztendlich tatsächlich:

Keine Instanz übernimmt für die Nebenwirkungen der Impfungen eine Haftung. Nicht der Erzeuger. Nicht der (die Impfung verabreichende) Arzt. Nicht die Krankenkassen. Nicht der Staat. Bei jeder Krankheit erhalten wir Unterstützung. Nach dem Einsetzen von Nebenwirkung der Impfmaßnahmen sind wir hingegen ganz allein. Deswegen werden zuvor ja bestenfalls intensive Beratungsgespräche seitens der Ärzte angeboten. Diese ändern allerdings nichts an dem Umstand, dass kurz darauf durch die getätigten Unterschriften die komplette Verantwortung an den Geimpften abgetreten wurde. Für die Folgen haftet nur der Geimpfte. Allein hier würde ich mir (auf gut deutsch) „verarscht“ vorkommen. Aber das geht noch besser. Diese unerprobten und (mittlerweile bekannt) auch nicht ungefährlichen Mittelchen sind aus unseren eigenen Steuergeldern finanziert. 204 Millionen Impfdosen für 2022. Wieviele Intensivbetten und Personal hätte man damit finanzieren, angemessen bezahlen und Kranke einfach wieder gesund therapieren können? Ei, was da noch auf uns zu kommt…

Wenn niemand bei schlechter Qualität der Produkte die Haftung zu übernehmen braucht, ebenfalls eine absolute Neuheit in unserem Land, warum genau sollte Produktsicherheit an oberster Stelle stehen? Und nocheinmal: Unabhängig davon, was in den Impfstoffen enthalten ist; es kann niemand verklagt werden! Selbst wenn es reines Gift wäre…

Währenddessen sind alle Impfstoffe mittlerweile nur noch „fast“ vollständig unerprobt und teilweise bereits vom Markt genommen worden. Wohl doch nicht ganz so super das Ganze…

Bedenke: Sollte nur ein Stoff in den Impfungen enthalten sein, der eine dramatisch negative Wirkung erzielen kann (wie z.B. eine von 1 auf 5000 erhöhte Chance auf eine Herzklappenentzündung – offizielle Statistik: Biontech bei Jugendlichen), dann kann sich niemand bei einer Impfpflicht vor den tödlichen Ausgang dieser Nebenwirkung schützen und – wie mehrmals gesagt – niemand dafür haftbar gemacht werden.

Soll das seriöse Medizin sein? Was wird hier angestrebt? Eine Pandemie der Geimpften – ausgelöst durch die Nebenwirkungen? An denen dann die Ungeimpften schuld sein sollen? Wie soll das gehen? Wer glaubt das?

Leider bereits schon zu viele.

Verringert man deswegen vorsorglich die Intensivbetten, um eine zügigere und umfassendere Überlastung im Gesundheitswesen herbeizuführen, obwohl man sich interessanterweise der nächsten Wellen und Lockdowns irgendwie dann doch bewusst ist und diese sogar ankündigt? Wenn die angeführten Punkte nicht in ihrer Widersprüchlichkeit für sich selbst sprechen können, dann eben ein „Gedankenexperiment“:

Wie hoch ist die Chance, dass ein unerprobter Impfstoff selbst, auf einen Großteil der Bevölkerung „mehrfach“ und „hochdosiert“ angewandt, über die Nebenwirkungen mittel- und langfristig eine tödliche Pandemie auslöst? Kann man das ausschließen? Müsste man das nicht ausschließen können, bevor man zum Impfen verpflichtet, anstatt seit Monaten die nächste Pandemie anzukündigen?

Da stellt sich mir doch gleich die nächste Frage:

Seit wann kann man Pandemien eigentlich ankündigen?

Bitte selbst darüber nachdenken!

Euer Paul

p.s. Ich rechne die „Wellen“ nicht nach den Pandemien – da komme ich – angesichts der saisonalen Kälteperioden nicht über zwei hinaus. Demnach befinden wir uns in der zweiten Welle, weil im zweiten Herbst. Der erste Lockdown kam, wir erinnern uns, im Frühling (also am Ende der Kältephase und damit auch der Grippesaison). Diesen zähle ich nicht mit, da ich den ersten Lockdown kaum für sinnvoll halte, weil (nochmal) die höheren Temperaturen des Frühlings ohnehin die Grippesaison und damit die von „C“ kurz darauf beendet hat – wie jedes Jahr.

Nein, ich zähle die „Impfwellen“, von der die Dritte gerade endete, und somit arithmetisch konsequent die Vierte folgt. Nach drei kommt eben vier… Man wird ohnehin früher oder später vom Zählen der Wellen abkommen und diese namentlich nur noch unter „Boostern“ laufen lassen oder mit einem anderen Ausdruck versehen, um eine gesellschaftlich anerkannte Regelmäßigkeit einzuführen. Dann zählt niemand mehr mit – dann ist es „normal“. Mir gefällt diese Entwicklung nicht und ich möchte auf dieser Seite und literarisch aufzeigen, dass es gute Gründe gibt, nicht so zu verfahren.

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