Das Projekt PA – Politische Aufklärung

Kurzerklärung des Schaubildes:

These: Die Politikvorstellungen eines demokratierelevanten Teils der Gesellschaft scheint von dem Standpunkt auszugehen, dass das Konzept „Primat der Politik“ gilt und „diese“ Politik – tatsächlich in Abstimmung mit der Gesellschaft – das Zusammenleben gestaltet.


Die Linke fordert bereits seit Jahrzehnten die Rückkehr des „Primats der Politik“. Fordern darf man ja. Aber allgemein lässt sich an der Forderung lediglich das Fehlen dieses Primats als die eigentliche Normalität erkennen.


Dies muss für Alldiejenigen ein schwerer Schlag sein, die meinen, wir lebten in einer Demokratie. Denn liegt das Primat nicht bei der Politik, so müsste auch das Narrativ der Demokratie gefallen sein. Die Fragen, wer denn eigentlich die Politik bestimmt und wessen Interessen „repräsentiert“ werden, erhalten dann ihre Berechtigung…

Die beiden obigen Schaubilder stellen die erste Transferleistung dar, welche von einer Infragestellung des „Primats der Politik“ ausgeht (Mit Schaubild links: „akteurszentrisch“ Perspektive beginnend). Jeder sollte sich selbst Gedanken über die linke Konstellation machen und sich selbst fragen, welche Rolle die Politik eines Nationalstaates im Zuge der Globalisierung, und deren aktuellen Stand, angesichts der Bedeutung der globalen Hochfinanz und gegenüber realwirtschaftlichen globalen „Playern“ noch haben kann.

Das rechte Schaubild, die „deutungszentrische“ Perspektive, soll Ihnen eine Hilfestellung u.a. bei der Frage bieten, welche Funktionen die Politik und die Medien nur noch haben können. Vergleichen Sie und denken Sie selbst darüber nach, was beide Schaubildern voneinander unterscheidet.

Mehr dazu in „Wenn Spaltung blind macht“.

Euer Paul

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